„Millionen von ahnungslosen Anlegern stehen schon bald vor dem finanziellen Ruin."
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Finanzmarkterfahrung.
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Radar internationale Presse
EADS wieder in der Gewinnzone. EADS hat in 2008 mit einem Gewinn von 1,57 Mrd. Euro die Verlustzone hinter sich gelassen. Die Umsätze stiegen um +11 % auf 43,27 Mrd. Euro. EADS erwartet 300 bis 400 Bestellungen in 2009 und will die Umsätze auf 2008-er Niveau halten. (WSJ)
Standpunkt: Nicht, dass sie jetzt denken, dass EADS so super gewirtschaftet hat. Nein. Bei den Gewinnen halfen die Wechselkurse ein ganz schönes Stück mit. Und was die Zukunft betrifft, so hat der Vorstand schon darauf hingewiesen, dass wegen der Verzögerung des Militärtransporters A400 Belastungen auf EADS zukommen. Insofern sollte man das Unternehmen als Investor eher meiden.
Smithfield zeigt Ausblick auf weltweite Food Umsätze. Nach Aussagen des größten Schweinezüchters weltweit ist Schweinefleisch das weltweit am meisten nachgefragte Fleisch. Danach kommen Rind und Huhn. Wobei in allen Bereichen ein Rückgang um ca. -2 % zu verzeichnen ist. Der Umsatz von Smithfield Foods betrug 11,4 Mrd. Dollar. Das Unternehmen zog 31 Millionen Schweine auf. (WSJ)
Standpunkt: Gegessen wird immer, sagte mir gestern ein Investor Relations Vertreter der Rational AG. Und das trifft auch auf Smithfield zu. Wie man aber sieht, sind rückläufige Tendenzen zu verzeichnen. Das Unternehmen hat deshalb auch die Kosten gekürzt und die Herde reduziert.
Start-Ups verhungern wegen Mangel an Venture Capital. Die drei führenden japanischen Venture Capital Firmen Jafco Co., Daiwa SMBC Capital Co. und Japan Asia Investment Co. haben in den letzten 9 Monaten 51 Mrd. Yen in 240 Start-Ups investiert. Das sind -20 % weniger als im Vorjahr. Im letzten Quartal waren es nur 60 Firmen, in die investiert wurde. Es fehlt an Kapital. (NNI)
Standpunkt: In Japan ist das gleiche Bild wie im Silicon Valley. Viele innovative Start Ups gehen über die Wupper, weil der Finanzstrom versiegt. Das trifft uns alle. Es ist schon aberwitzig, dass den fetten Bankversagern das Geld hinterher geschmissen wird und den neuen innovativen Firmen die paar Euro, die sie brauchen um ein Jahr weiterzukommen, fehlen. Ein Abbild unserer derzeitigen Politik. Die Zukunft wird belastet und vernachlässigt, wo er nur geht. Weil Zukunft keine Lobby hat.
Schaltbau steigert Konzernergebnis um +60 %. Während der Umsatz der Schaltbau-Gruppe in 2008 um +20,7 % auf 281,2 Mio. Euro gesteigert werden konnte, verbesserte sich das betriebliche Ergebnis von 14,1 Mio. Euro auf 21,9 Mio. Euro. Aufgrund des guten Ergebnisses wird die Dividende von 30 auf 50 Cent angehoben. (PM)
Standpunkt: Es gibt sie noch. Die Unternehmen, die Gewinne machen. Und einen positiven Ausblick geben. Informationssysteme, mobile und stationäre Verkehrstechnik scheint derzeit nachgefragt zu sein. Schaltbau beweist wieder einmal, dass es häufig Unternehmen in der zweiten Reihe sind, auf die man achten sollte.
Richard Branson will Bank gründen. Der Gründer und Selfmade Unternehmer des britischen Mischkonzerns Virgin will eine eigene Bank gründen oder ein Kreditinstitut kaufen. Schon 2007 hatte er ein Interesse an der Übernahme der Immobilienbank Northern Rock bekundet. Ist dort aber nicht zum Zug gekommen. (FAZ)
Standpunkt: Super Idee. Ich kann nur dazu aufrufen, dass noch mehr Unternehmer auf die Idee kommen. Ich würde sofort wechseln, wenn es eine vernünftige Alternative gäbe. Aber das, was uns derzeit geboten wird, ist wirklich eine Katastrophe. Wer Kredite will braucht nicht nur eine Sicherheit. Etablierte Banken wollen inzwischen, doppelte und dreifache Sicherheiten. Die spinnen doch, oder? Das ganze Bankensystem samt Finanzaufsicht und Kreditwesengesetz ist so marode, dass man es einmal gründlich überarbeiten müsste. Aber haben Sie von unseren großkotzigen Politikern einen gehört, der sich da ran traut? Und wirklich an die Wurzeln geht? Was da getönt wird, ist doch alles Fassade. Die nächste Krise kommt bestimmt, wenn man nicht endlich an die fehlerhaften Strukturen geht.
welony
cd bedrucken
in der vergangenen Woche brachen die Turbulenzen erneut mit aller Gewalt über uns herein: Der Dow Jones durchbrach die Tiefs vom vergangenen November. Der S&P 500 zeigte ebenso einen massiven Drang südwärts und notierte zwischenzeitlich unterhalb von 700 Punkten. Die Börsen überall auf der Welt gingen auf Tauchstation.
Diesem extremen Negativtrend konnten sich nur Indonesien und teilweise China entziehen. Der China H-Index verlor in der vergangenen Woche 1,7 Prozent, während der Shanghai Composite Index sogar 5,33 Prozent zulegen konnte. Den Shanghai Composite Index nehme ich ab sofort dauerhaft in meine AsiaProfits-Indexliste auf, da dieser einen Vorreiter-Charakter besitzt. Tatsächlich rät uns der nähere Blick auf diesen Index, dass wir uns für einen Wiedereinstieg bereithalten sollten. Wie ich zu diesem Ergebnis komme? Lesen Sie weiter, ich verrate es Ihnen.
Die beiden großen China-Indizes
Ich kann es nur immer wiederholen. Aber China sehe ich absolut als Vorreiter für eine wirtschaftliche Erholung. Dennoch. Hier stehen definitiv nicht alle Ampeln auf grün.
Ich werde Ihnen das anahnd der Charttechnik näher erklären.
1. H-Index an der Börse Hongkong
Sie wissen, als Nicht-Chinesen dürfen wir nur China-Aktien des Typs H handeln, die an der Börse Hongkong notieren. Durch diese unterschiedlichen Marktzugangsbedingungen entstehen für die gleichen Aktien zum Teil unterschiedliche Kurse. Das soll uns aber derzeit nicht weiter stören.
Der H-Index umfasst die 42 wichtigsten H-Aktien, sprich Aktien von chinesischen Unternehmen, die an der Börse Hongkong gelistet sind. Jeder der über einen Zugang zur Börse Hongkong verfügt, kann diese Aktien kaufen und verkaufen.
2. Shanghai Composite Index
Der Shanghai Composite-Index enthält alle 896 Aktien, die in Shanghai notiert sind. Damit verfügt dieser Index über eine wesentlich größere Marktbreite als der H-Index. Eine Zulassung zum Handel in diesen Aktien erhalten nur private und institutionelle chinesische Anleger. Die Shanghai-Aktien sind in A- und B-Aktien unterteilt. Für einige sehr große chinesische Aktien gibt es sowohl Aktien des Typs A beziehungsweise B als auch H-Aktien. Auch dies sind Details, die uns erst mal nicht weiter kümmern sollen. Wichtiger ist die Charttechnik.
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